Newsletter Februar 2026

Winterzeiten

Liebe Hannahs-Community,

es gibt Bibelverse, die immer mal wieder in unser Leben hineinscheinen. 

Einer dieser Bibelverse, der in meinem Leben öfter auftaucht, steht in 2. Korinther 4, 6-7

„Denn: Gott, der sprach: 
„Aus der Dunkelheit soll das Licht hervorleuchten!“, der hat es in unseren Herzen hell werden lassen, sodass der Lichtglanz der Erkenntnis der wunderbaren Herrlichkeit Gottes im Angesicht des Messias Jesus sichtbar wird.
Diesen wertvollen Schatz bewahren wir in zerbrechlichen, tönernen Gefäßen. Dadurch soll klar werden, dass die überwältigende Kraft von Gott allein kommt und nicht von uns.“

In der Bibel werden Menschen öfters mit tönernen Gefäßen verglichen. Diese Gefäße werden geformt, sind dazu gedacht, etwas in sich zu tragen. 

Auch wenn Tongefäße nicht ewig haltbar waren, so hat Gott ganz bewusst entschieden, diese Gefäße zu nutzen. Seine Herrlichkeit sollte in Alltagsgefäßen zur Geltung kommen. 
Gewöhnliche Gefäße zum Gebrauch – Gebrauchsgegenstände. 

Wenn ein Töpfer den Ton bearbeitet, sind ganz unterschiedliche Schritte notwendig. 

Zu Anfang wird die Luft aus dem Tonklumpen herausgeschlagen. 
Manche Lebensphase fühlt sich für uns wie dieses „Luft herausschlagen“ an und der ein oder andere fragt sich oder hat sich gefragt, ob Gott es wirklich gut mit uns meint. 

Der Töpfer wählt ein passendes Stück Ton für das Werk aus. 
Gott erwählt uns, um ein Gefäß SEINER Herrlichkeit zu sein. 

Noch unförmig, fehlerbehaftet, zu nichts zu gebrauchen. 
Und doch - der Töpfer hat schon jetzt das Bild des Gefäßes in seinem Kopf und beginnt, es zu formen. 

Gott selbst formt uns, hat schon damals Hand angelegt: 

„Da bildete Gott, der Herr, den Menschen, aus Staub vom Erdboden.“ (1. Mose 2, 7a)

Nicht immer ist des Töpfers Hand angenehm. Nicht immer entspricht meine Gefäßvorstellung der Seinen. 
Und dennoch:  

„Wir sind sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.“

So steht es in Epheser 2, 10 

Umsichtig und bedacht formt Gott uns. ER schenkt uns Jesus, das Lebenswasser, SEINEN Geist, den er über uns ausgießt, damit wir formbar bleiben, nicht aufgerieben werden. 

Manches geht tief. Manchmal scheint er nicht locker zu lassen, bleibt dran an manchem Thema. Nicht immer ist dieses nachdrückliche angenehm. 

Seine führende Hand ist den ganzen Prozeß über da. Gerade in dem Formprozeß, der mit Druck vonstatten geht, ist uns SEINE Führung gewiss. 
Gott hat auch die Details meines Lebens im Blick. Hier legt er genauso viel Liebe und Augenmerk hinein wie in das restliche Gefäß. 
Manches mal fühlt es sich für uns wie ausgehöhlt an. Die Kinderlosigkeit lässt uns in so mancher Situation diese Leere spüren. 
In dieser Phase nehme ich die konzentrierte Arbeitsweise des Meisters vielleicht gar nicht wahr. Spüre nur die Leere, gerade da, wo er einen „Bauch“ formt. 

Dennoch bin ich einer, SEINER Bestimmung zugedacht. 

Zerbrechlich bleibe ich immer. Durchlässig bin ich auch später an den nicht glasierten Stellen. 
Robust und doch zart. Ein Schmuckstück und ein Gegenstand, der gebraucht werden darf. 
Endlich fertig, endlich am Ziel.

Oftmals dreht Gott uns Leben genau in diesen Phasen auf den Kopf. So haben wir uns das nicht vorgestellt. 

Das Fundament ist wichtig. 
Worin liegt meine Identität wirklich?
Woraus schöpfe ich meine Kraft wirklich?

Gott ist hier oft nicht zimperlich und es kann diesem scharfen Messer gleichkommen, wenn er unser Fundament, unsere Basis in den Blick nimmt. 

Und immer sind da Spuren SEINER Liebe, die ich wahrnehmen kann. Manchem Liebesbeweis muss ich erst auf die Spur kommen, andere werden mir im Gespräch mit lieben Menschen bewusst. 
Unser #together ist immer wieder ein Ort, an dem wir Spuren göttlicher Liebe in unsrem Leben entdecken dürfen. Sei herzlich am 05.02.2026 um 19:30 Uhr in diese Runde eingeladen. 

Ein weiteres Highlight in diesem Jahr ist unser "Gemeinsam unterwegs". 
Infos zu diesen Tagen, der Anmeldung und Erfahrungsberichte findest Du auf unserer Webseite. 

Gerade da, wo wir unser irdenes Gefäß, unsere Zerbrechlichkeit und Unzureichbarkeit besonders erleben, da hinein will ich uns zusprechen, uns ermutigen, dass in uns dieser eine kostbare Schatz ist, die überwältigende Kraft Gottes, die so viel mehr zu tun vermag, als wir es uns je vorstellen können. 

Weitere (winterliche) Gedanken zu Gottes Fürsorge findet Ihr in der Februarandacht

Gott segne Euch mit diesem Erleben
Liebe Grüße von Simone und dem Hannahs-Team
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