Newsletter September 2021

Zukunftspläne

Liebe Hannahs, liebe Ehemänner, liebe Hannahs-Ehepaare!

die letzten Wochen begegnet mir immer wieder das Wort „Hoffnung“.

Wir hoffen auf Besserung. Wir hoffen das Beste. Wir setzen alle Hoffnung in …
Hoffnung trägt uns durch. Hoffentlich geschieht … Hoffnungsvoll sehen wir in die Zukunft.

Laut Duden ist Hoffnung das Vertrauen in die Zukunft; Zuversicht, Optimismus in Bezug auf das, was die Zukunft bringen wird.

Nicht immer schauen wir hoffnungsvoll in die Zukunft. Umstände und Erlebnisse berauben uns so mancher Hoffnung. Wünsche, Erwartungen, Zukunftspläne und -visionen werden nicht wahr, werden durchkreuzt oder auch zerschlagen. Was bleibt sind Fragezeichen und … oft auch Hoffnungslosigkeit.

„Leben heißt Hoffnungen begraben.“ so sagte einst T. Fontane.

Vielleicht fühlt sich Dein Leben gerade so an.
Vielleicht hat sich die Hoffnung auf eigene oder angenommene Kinder diesen Monat wieder nicht erfüllt. Vielleicht hat sich ein Traum, ein Wunsch nicht erfüllt. Vielleicht hat Gott eine Tür geschlossen.

Schon immer gab es Menschen, die der Hoffnung beraubt wurden.
Jeremia drückt seine Hoffnungslosigkeit folgendermaßen aus (Klagelieder 3 / Hoffnung für alle):
- wie viel Elend muss ich ertragen
- er hat mich immer tiefer in die Finsternis getrieben
- den ganzen Tag trifft mich seine strafende Hand
- bitteres Leid und Trauer haben mich überwältigt
- in völliger Dunkelheit lässt er mich zurück

Kennst Du dieses Erleben?
Mich beruhigt es, dass es wirklich zu jeder Zeit Menschen gab, die Hoffnungslosigkeit erlebten. Menschen, die das auch mit krassen Worten formuliert haben und das vor Gott nicht verschwiegen haben.
Jeremia sagt sogar in Vers 8 „Wenn ich schreie und um Hilfe rufe, so verschließt er (Gott) sich meinem Gebet.“

Wenn wir der Hoffnung beraubt wurden, fällt es uns schwer daran zu glauben, dass Gott uns eine Hoffnung gibt und gleichzeitig wissen wir, dass wir wirklich nur bei Gott Hoffnung finden werden.
Auch bei Jeremia finden wir dieses Erleben.
„Meine Kraft ist geschwunden, und meine Hoffnung auf den Herrn ist dahin.“ (V18)
Keine zwei Verse später lesen wir:
„Aber eine Hoffnung bleibt mir noch, an ihr halte ich trotz allem fest:
Die Güte des Herrn hat kein Ende, sein Erbarmen hört niemals auf, es ist jeden Morgen neu! Groß ist deine Treue, o Herr!
Darum setze ich meine Hoffnung auf ihn, der Herr ist alles, was ich brauche!“

Hoffnung hält uns lebendig. Und manchmal brauchen wir Hoffnungsmenschen um uns herum, die einfach da sind, Anteil nehmen, uns zeigen, dass wir nicht alleine sind auf dem Weg.
Unser Forum, das Wanderwochenende im September oder unser #together im Oktober wollen Raum dafür geben, so dass aus Hoffnungsbedürftigen Menschen Hoffnungsträger werden :-)

Und vielleicht dürfen Dir die Gedanken über Zukunftspläne in der September-Andacht ein Hoffnungslicht am heutigen Tag sein.
 

Gott beschenke Euch mit Hoffnungsmomenten und Hoffnungsmenschen

Simone und das Hannahs-Team



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